Datensicherung & Wiederherstellung · Frankfurt am Main

Datensicherung für Ihr Unternehmen

Kundendaten, Dokumente und E-Mails müssen nach einem Verlust wieder verfügbar sein. fra.digital plant und installiert Ihre Datensicherung und prüft, wie sich die gesicherten Inhalte wiederherstellen lassen.

Leistungsumfang

Datensicherungen aufbauen, überprüfen und nutzen

Eine Datensicherung einrichten

Datenbestände und Systeme erfassen, geeignete Sicherungsziele auswählen und die Sicherung konfigurieren. Häufigkeit, Aufbewahrung und Zugriffsschutz richten sich nach der Bedeutung Ihrer Daten und den technischen Voraussetzungen.

Eine bestehende Sicherung überprüfen

Sicherungsumfang, Aktualität und mögliche Lücken untersuchen. Durch ausgewählte Wiederherstellungsproben lässt sich feststellen, ob die benötigten Inhalte aus der Sicherung wieder nutzbar werden.

Daten aus einer Sicherung wiederherstellen

Verfügbare Sicherungen und Datenstände prüfen und die benötigten Inhalte zurückholen, soweit der Bestand dies ermöglicht. Anschließend wird kontrolliert, ob die wiederhergestellten Dateien oder Funktionen nutzbar sind.

Ausgangslage und Ziel

Entscheidend ist, was Sie im Ernstfall zurückbekommen

Dass eine Sicherung eingerichtet wurde, beantwortet noch nicht die wichtigsten Fragen: Erfasst sie alle benötigten Daten? Wie weit reicht sie zurück? Und lässt sich eine Datei oder ein System daraus tatsächlich wiederherstellen?

fra.digital prüft mit Ihnen, welche Informationen Ihr Unternehmen zum Arbeiten braucht und wo diese gespeichert sind. Daraus entstehen ein geeignetes Sicherungskonzept und ein Plan für die Wiederherstellung. Ebenso wird geklärt, wer Sicherungsergebnisse kontrolliert und die Einrichtung bei Veränderungen anpasst.

Planung und Umsetzung

Vom benötigten Datenstand bis zum Wiederanlauf planen

Die Planung beginnt bei den Informationen und Anwendungen, die Ihr Unternehmen zum Arbeiten braucht. fra.digital verbindet daraus abgeleitete Anforderungen mit geeigneten Sicherungsverfahren und einer überprüfbaren Wiederherstellung. Datenmenge, Budget und Ihre eigenen Kontrollmöglichkeiten werden dabei berücksichtigt.

Datenbestände und Sicherungsverfahren erfassen

Gemeinsame Dokumente, lokale Dateien, E-Mails und Daten der Fachsoftware werden ihren Speicherorten zugeordnet. Bei Datenbanken und laufenden Anwendungen wird ein vom Hersteller unterstütztes Sicherungs- oder Exportverfahren benötigt. Das Kopieren eines gerade verwendeten Datenordners kann einen unvollständigen oder widersprüchlichen Stand ergeben. Auch die Voraussetzungen für eine spätere Neuinstallation gehören in die Planung.

Verlust von Daten und Ausfallzeit getrennt bewerten

Wie viel zwischenzeitlich geleistete Arbeit dürfte verloren gehen? Und wie lange darf die betroffene Tätigkeit ausfallen? Aus diesen beiden Anforderungen ergeben sich Sicherungsintervalle und Vorbereitungen für die Wiederherstellung. Benötigte Geräte, Software, Zugänge und verfügbare Übertragungswege beeinflussen die Dauer. Die Planung solcher Zielwerte ist keine Zusage einer garantierten Wiederherstellungszeit.

Sicherungen vor Löschung und Ausfällen schützen

Sicherungen sollen bei einem Defekt, einer versehentlichen Löschung oder einem kompromittierten Zugang nicht zusammen mit den Originaldaten verloren gehen. Dafür werden Speicherorte, administrative Berechtigungen und getrennt aufbewahrte Kopien betrachtet. Je nach Lösung kommen offline aufbewahrte oder gegen nachträgliche Veränderung geschützte Sicherungen infrage. Entscheidend ist, wer sie tatsächlich verändern oder löschen kann.

Cloud-Daten und ihre Wiederherstellung einbeziehen

Synchronisierung, Versionsverlauf, Papierkorb, Aufbewahrungsregeln und eine zusätzliche Sicherung leisten Unterschiedliches. Für Microsoft 365 wird geprüft, welche Postfächer, Dateien und weiteren Inhalte ein Verfahren erfasst. Die Sicherung von SharePoint-Dateien bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass auch Teams-Nachrichten oder sämtliche Einstellungen wiederherstellbar sind. Maßgeblich sind der konkrete Umfang und die getesteten Wiederherstellungswege.

Wiederherstellung ohne unnötiges Überschreiben erproben

Vor dem Zurückspielen wird geklärt, welcher Datenstand benötigt wird und ob neuere Inhalte erhalten bleiben müssen. Soweit die Lösung es ermöglicht, erfolgt eine Probe an einem getrennten Ziel. Neben der Lesbarkeit einer Datei kann die Nutzbarkeit in der zugehörigen Anwendung geprüft werden. Das Protokoll benennt Datenstand, Umfang, benötigte Zugänge, Ergebnis und etwaige Einschränkungen.

Zeitdiagramm zur Datensicherung: Zwischen nutzbarem Sicherungsstand und Ausfall liegt die mögliche Datenlücke; danach folgt die Ausfallzeit bis zur vereinbarten Arbeitsfähigkeit. RPO bezeichnet den akzeptablen Datenverlust und RTO das Ziel für den Wiederanlauf. Die Zeitabschnitte sind schematisch.

Ein aktueller Datenstand und ein schneller Wiederanlauf sind zwei unterschiedliche Anforderungen. Die dargestellten Zeitabschnitte sind schematisch und nicht maßstabsgetreu.

Erläuterung zur Grafik

Die Zeitachse beginnt mit dem letzten nutzbaren Sicherungsstand. Fehlen nach einem Ausfall weitere Datenquellen, können die danach entstandenen Änderungen bis zum Ausfall verloren sein oder nacherfasst werden müssen. Dieser Zeitraum ist die mögliche Datenlücke. Zwischen dem Ausfall und der Wiederaufnahme der benötigten Arbeit liegt die Ausfallzeit. Das bloße Zurückkopieren von Dateien stellt einen Geschäftsprozess nicht unbedingt wieder her: Auch Geräte, Anwendungen, Zugänge und deren Prüfung können erforderlich sein. RPO (Recovery Point Objective) beschreibt den maximal akzeptierten Datenverlust, üblicherweise als Zeitraum. RTO (Recovery Time Objective) ist eine Vorgabe für den Wiederanlauf. Ihr Startpunkt und die geforderte Betriebsfähigkeit müssen definiert werden; Wiederanlauf kann zunächst einen festgelegten Notbetrieb bedeuten. Beide Größen sind Planungsziele, keine Messwerte aus dieser Grafik und keine Leistungszusage. Der Wiederanlauf hängt unter anderem von einem geeigneten Datenstand, passenden Zielsystemen, funktionsfähigen Anwendungen und verfügbaren Zugängen ab. Die ergänzende Kette beschreibt diese Abhängigkeiten, keinen für jedes System starren Ablauf. Einzelne Vorbereitungen können parallel stattfinden. Erst eine Prüfung des benötigten Geschäftsablaufs zeigt, ob die vereinbarte Betriebsfähigkeit erreicht wurde.

Kontakt zu fra.digital

Wissen Sie, welche Daten Ihre Sicherung erfasst?

fra.digital unterstützt Sie beim Aufbau einer Datensicherung und bei der Prüfung vorhandener Lösungen. Ein Überblick über Ihre wichtigsten Daten und Systeme ist der Ausgangspunkt.

Eine wichtige Entscheidung

Lokale Dateien dürfen in der Sicherung nicht fehlen

Eine Sicherung des gemeinsamen Laufwerks erfasst nicht automatisch die Unterlagen auf einzelnen Bürorechnern. Deshalb werden relevante Speicherorte mit dem tatsächlich konfigurierten Sicherungsumfang abgeglichen. Ausgewählte Daten werden anschließend wiederhergestellt und auf Nutzbarkeit geprüft. Welche Bereiche erfasst sind und welche Kontrollen danach erforderlich bleiben, gehört zur Übergabe.

Vorgehen

Von der Datenübersicht zur geprüften Wiederherstellung

  1. Datenbestände erfassen

    Speicherorte, Anwendungen und vorhandene Sicherungen aufnehmen. Besonders wichtige Informationen identifizieren.

  2. Sicherung planen

    Umfang, Sicherungsintervalle, Aufbewahrung und Wiederherstellung festlegen. Geeignete Technik und Dienste auswählen.

  3. Sicherung einrichten

    Die vorgesehenen Datenquellen und Sicherungsziele konfigurieren. Einstellungen und Zuständigkeiten dokumentieren.

  4. Wiederherstellung testen

    Ausgewählte Inhalte zurückholen und prüfen. Ergebnisse erläutern und die spätere Kontrolle besprechen.

Ergebnis und Übergabe

Kontrollen und Zuständigkeiten festlegen

Die Übergabe hält fest, welche Datenquellen erfasst und welche nicht Teil der Sicherung sind. Sie beschreibt Sicherungsintervalle, Aufbewahrung, Speicherorte und die Kontrolle der Ergebnisse. Auch die Reaktion auf Fehler und die Aufnahme neuer Datenbestände brauchen eine benannte Zuständigkeit. Benötigte Zugänge und Schlüssel müssen erreichbar bleiben, wenn das ursprüngliche System ausfällt.

fra.digital kann weitere Prüfungen und Anpassungen zu vereinbarten Terminen übernehmen. Ein automatisch ausgeführter Sicherungsauftrag beinhaltet keine laufende Überwachung durch fra.digital. Die Wiederherstellungsprobe belegt den konkret geprüften Fall. Nach größeren Änderungen an Daten, Anwendungen oder Sicherungsverfahren muss die Aussagekraft der bisherigen Prüfung neu bewertet werden.

Vor der Beauftragung

Häufige Fragen

Sind meine Daten in der Cloud bereits ausreichend gesichert?

Das hängt vom Dienst und seinen Wiederherstellungsfunktionen ab. Aufbewahrungsfristen, verfügbare Datenstände und administrative Zugänge können entscheidend sein. fra.digital prüft, ob die vorhandenen Funktionen Ihren Bedarf abdecken oder eine zusätzliche Sicherung sinnvoll ist.

Ersetzen RAID oder Synchronisierung eine Datensicherung?

Ein RAID kann je nach Aufbau den Ausfall einzelner Festplatten abfangen. Eine Synchronisierung hält Datenbestände auf mehreren Geräten aktuell. Beides schützt jedoch nicht automatisch vor versehentlicher Löschung, Schadsoftware oder dem Verlust eines früheren Datenstands. Dafür müssen getrennte Sicherungen und geeignete Wiederherstellungswege betrachtet werden.

Was bedeuten RPO und RTO für ein kleines Unternehmen?

RPO bezeichnet den maximal akzeptierten Datenverlust, üblicherweise als Zeitraum: Wie alt dürfte der nutzbare Datenstand im Ernstfall sein? RTO legt eine Vorgabe für den Wiederanlauf fest. Dafür müssen Startpunkt und benötigte Betriebsfähigkeit vereinbart werden. Beide Größen beeinflussen die technische Planung. Sie sind keine tatsächlich gemessenen Wiederherstellungszeiten und begründen keine garantierte Entstörungszeit durch fra.digital.

Wer kontrolliert die Sicherung nach der Einrichtung?

Die Zuständigkeit wird bei der Übergabe festgelegt. fra.digital bietet keine laufende Überwachung an; weitere Prüfungen oder Anpassungen können Sie gesondert beauftragen.

Lassen sich verlorene Daten in jedem Fall wiederherstellen?

Das hängt vom Inhalt und Zustand der vorhandenen Sicherungen ab. Eine Wiederherstellung kann daher erst nach Prüfung des Bestands beurteilt werden. Die Leistung umfasst die Arbeit mit vorhandenen Sicherungen; eine spezialisierte Datenrettung beschädigter Datenträger gehört nicht dazu.

Ist eine Sicherung dasselbe wie eine Archivierung?

Eine Datensicherung dient der Wiederherstellung. Für eine Archivierung können darüber hinaus besondere Anforderungen an Aufbewahrung und Nachvollziehbarkeit gelten. Solche Anforderungen müssen bei Bedarf gesondert geklärt werden.

Weitere Leistungen

Passende Ergänzungen

Zusammenarbeit und Kosten

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